Wertminderung

Wertminderung, was ist das?

Wie schon bei weiter oben beschrieben ist die Wertminderung eine Differenzwert zwischen zwei gleichen Fahrzeugen. Das eine unfallfrei und das andere mit Unfallschaden.

 

Hierbei spielt aber noch weit mehr eine Rolle, besonders wenn Ihr Fahrzeug finanziert ist oder sie einen Oldtimer besitzen.

Bei einer Finanzierung haben Sie die Möglichkeit Ihr Fahrzeug am Ende der Laufzeit privat zu verkaufen und den Kredit bei der Bank auszulösen. Nun stellen Sie sich vor, Ihr Fahrzeug hatte in der Zeit einen massiven Unfall, der zwar sach- und fachgerecht repariert wurde aber eben immer noch passiert ist.

Je nach Höhe des Schadens werden Sie beim Verkauf schnell weniger verlangen können wie Ihr Fahrzeug ohne Unfall Wert wäre.

Die Differenz müssen Sie dann aus eigener Tasche zahlen!

Und genau hier greift die Wertminderung. Dieser Betrag prognostiziert wie hoch der Wertverlust durch den Unfall ist. Allerdings wird keine Werkstatt in einem Kostenvoranschlag eine Wertminderung aufnehmen. Das böse Erwachen kommt meist erst beim Verkauf des Fahrzeugs.

Auch wenn das Fahrzeug nicht finanziert ist, steht Ihnen die Wertminderung zu! Die Finanzierung haben wir nur als Beispiel gewählt um es für Sie anschaulicher zu machen.

Ich will nur ein reparariertes Auto!

Häufig sagen mir die Kunden, dass Sie an dem Unfall nichts verdienen wollen, sondern nur Ihr Auto wieder haben. Dies ist schon nach der aktuellen Gesetzeslage nicht zulässig, dass Sie an einem Unfall verdienen. Laut Schadenersatzrecht muss der Zustand wiederhergestellt werden, der vor dem Schadeneintritt bestand.

Sie sehen also, dass Sie an dem Unfall gar nichts „verdienen“ dürfen. Die Wertminderung bekommen sie ausgezahlt das stimmt, allerdings ist diese ja auch nicht als Verdienst zu sehen. Sie ist eben der Wertausgleich zwischen Unfallfahrzeug und unfallfreiem Fahrzeug.

Die Wertminderung ist der Unterschied zwischen unfallbeschädigtem Fahrzeug und unfallfreiem Fahrzeug